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Seit sechs Monaten aktiv!

Abgeschlossene Projekte (seit Juli 2020)

Webseite des Arbeitskreis Erstveröffentlichung

Der Arbeitskreis Erstveröffentlichung ist ein Berliner Netzwerk zu Veröffentlichung und Mitbestimmung in der Wissenschaft. Mit der Fertigstellung der Webseite war im Juli ein erster wichtiger Schritt getan, um online erreichbar zu sein. Zunächst als einfaches Blog – seit Oktober im neuen Design. Die Webseite stellt den AKE vor, lädt zum Mitmachen ein und bündelt Ressourcen zu aktuellen Fragen der wissenschaftlichen Veröffentlichung. Ihr findet uns außerdem auf Twitter und auf Facebook.

Offene Treffen mit Ehrenamtlichen von ArbeiterKind.de

Regelmäßige Arbeitstreffen zur Promotion und Publikation finden seit Juli in Zusammenarbeit mit Berliner Ehrenamtlichen aus dem Netzwerk ArbeiterKind.de statt. Schaut vorbei, Ort und Zeit für die aktuellen Offenen Treffen findet ihr jeweils in einem Blogbeitrag unter Ressourcen.

Bewerbung Open Access-Preis der HU Berlin

Kurz vor Jahresende haben wir uns für de Open-Access-Preis der Humboldt-Universität zu Berlin beworben (Bekanntgabe Februar 2021). Es ist evident, dass akademische Karrieren an erfolgreiche Publikationslisten gebunden sind. Als AKE begreifen wir Veröffentlichen als Frage von Zugang und akademischer Mitbestimmung. Die zunehmend wichtiger werdende Forderung nach freiem Zugang (open access) zu wissenschaftlicher Forschung hat für uns große Relevanz. Wir haben uns seit der ersten Zusammenkunft gefragt:

  • Wie gelingt die erfolgreiche Veröffentlichung eines ersten Artikels in einer wichtigen Zeitschrift, die Herausgabe eines Sammelbandes oder die Erstveröffentlichung der eigenen Qualifikationsschrift?
  • Wissenschaftliches Publizieren ist geprägt von starkem Wandel: Welche Herausforderungen, Möglichkeiten aber auch Verteilungsfragen bestehen aktuell?
  • Welche Rolle spielt die Möglichkeit zur open access-Publikation in diesem Zusammenhang und welche Chancen eröffnen sie?

Mit dem Preis erhoffen wir uns größere Sichtbarkeit für unsere Arbeit und die Arbeit von Netzwerken, die sich für die Erste Generation an den Hochschulen einsetzen.

Mitglied im Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft

Seit kurzem sind wir Mitglied im Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft. Wir beteiligen uns beim Streit für bessere Arbeitsbedingungen im Mittelbau.

Um den 31. Oktober 2020 machte der vielfach kommentierte Twitter-Hashtag #95vsWissZeitVG die Systemkritik von betroffenen, prekär bezahlten wissenschaftlichen Mitarbeiter*innen an deutschen Hochschulen sichtbar. Zusammengefasst haben wir die Ereignisse in einem eigenen Blogbeitrag hier. Wir haben uns bei der Aktion beteiligt und uns dafür stark gemacht, dass auch die Frage der Veröffentlichung hierbei von Bedeutung ist. In überarbeiteter Fassung heißt es nun:

„Die Publikationsliste hat direkte Auswirkungen auf Karrierechancen in der Wissenschaft. Wer aber kann gut veröffentlichen mit befristeten Verträgen, Vertretungen oder unbezahlten Privatdozenturen? Die Unsicherheit, die das WissZeitVG produziert, muss man sich finanziell eben leisten können. Dies führt dazu, dass nicht-privilegierte Gruppen es weiterhin nur in Ausnahmefällen bis zur Professur schaffen werden.“ 95 Thesen gegen das WissZeitVG, Sektion F, These 90

Wir freuen uns sehr, dass unserer Input – nach sorgfältiger Redaktion durch die Initiator*innen Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon – in die Top 95 der Thesen gegen das Wissenschaftszeitvertragsgesetz aufgenommen wurde.

Geplante Projekte für das nächste Halbjahr
(ab Januar 2021)

Workshop-Ankündigung an der HU Berlin, Frühjahr 2020

Wie gelingt es, die Idee für einen Aufsatz, für die Dissertation, für einen Projektantrag klar und überzeugend aufs Papier zu bringen? Während sich zahlreiche Weiterbildungsangebote an das Erlernen einer geschliffenen ‚Antragsprosa‘ richten, will dieser Workshop herausfinden: Was ist eigentlich Gutes Schreiben in der Wissenschaft? 

Dafür werden im Frühjahr 2020 – gefördert durch die HU Berlin – einen Schreibworkshop organisieren. Alle weiteren Informationen dazu findet ihr in Kürze hier.

Ausbau der Schwerpunktreihe zu Open Access

Mit der Themenreihe „Open Access. Recht am Werk neu denken“ beginnen wir die Diskussion zu Herausforderungen und Chancen, die sich für Autor*innen aus Forschung und Lehre hinter dem Begriff open access (dt. freier Zugang) zu wissenschaftlichen Publikationen verbergen. Informationen dazu findet ihr unter der Kategorie Open Access unter Ressourcen.

Übersetzungen wichtiger Artikel

Wir arbeiten an Übersetzungen (derzeit Türkisch, Russisch und Englisch) der meistgelesenen Artikel. Dafür suchen wir Unterstützung. Wir freuen uns über jede Form der Hilfe.